CDU Weststadt begrüßt Gemeinderatsantrag „Sperrmüll auf Abruf“

Reifsteck: „Initiative der CDU Weststadt trägt endlich Früchte“

Die CDU Weststadt ist erfreut über die Unterstützung aus dem grünen Lager: Der Antrag der Grünen im Karlsruher Gemeinderat, ab dem nächsten Jahr in bestimmten Stadtteilen den sogenannten „Sperrmüll auf Abruf“ einzuführen, ist nach Auffassung der Christdemokraten ein Schritt in die richtige Richtung.

Bereits im Sommer dieses Jahres hatte die CDU Weststadt in ihrer Medien-Information vom 01. Juni 2011 nach Gesprächen mit der Polizei und Bürgervereinen die Abschaffung der festen Sperrmülltermine in Karlsruhe gefordert und stattdessen pro Jahr eine kostenfreie Sperrmüllabholung für jeden Haushalt vorgeschlagen.

Der Vorsitzende der CDU Weststadt, Andreas Reifsteck, wünscht sich endlich eine zügige Realisierung des nun auch von den Grünen eingebrachten Antrags. Allerdings ist ihm dieser nicht konsequent genug, da in diesem nur ausgewählte Stadtteile vorgesehen sind. Richtig wäre es, so Reifsteck, dass die individuelle Abholung flächendeckend, also in allen Stadtteilen angeboten wird.

Das Argument der „sozialen Komponente“ bei dieser Frage sieht Reifsteck schon lange entkräftet: „Die wirklich Bedürftigen sind in der Minderheit, wenn es darum geht, dass diese sich am Sperrmüll bedienen können. In der Praxis sind das organisierte Banden, die rücksichtslos und illegal den Sperrmüll zu gewerblichen Zwecken einsammeln und oftmals die derzeit noch öffentlich bekannten Abholtermine für ihre Diebstahltouren missbrauchen“.

„Neben der Erhöhung der Sicherheit werden durch eine individuelle Abholung die „Sperrmüllfledderei“ und die damit verbundenen Straßenverschmutzungen endlich effektiv eingedämmt“, so Reifsteck abschließend.

 
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